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Reiseziele

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  • AFAIA2

    Aegina hat eine sehr lange Geschichte. Die Insel wurde vor ca. 5000 Jahren von  peloponnesischen Volksstämmen besiedelt. Im Laufe der Zeit erlangte sie Bedeutung als See- und Handelsmacht, in Metallverarbeitung, Töpferei und Parfumherstellung.

    Im 7.Jhdt.v.Chr. konkurrierte Aegina mit Athen um zivilisatorische Vormachtstellung. Seine Einwohner gründeten Kolonien und brachten die ersten griechischen Münzen in Umlauf.

    Mit dem Sieg Athens über Aegina 455v.Chr. begann der Niedergang und die Insel wurde in der Folge von Sparta, Mazedonien, Rom und den Türken beherrscht.

    1928 machte Kapodistrias Aegina übergangsweise zur Hauptstadt des neuen griechischen Staates.

    In der Antike hieß die Insel „Oinoe“. Aegina, die heutige Bezeichnung, war der Legende nach der Name einer Nymphe, deren Sohn Aeakos, Spross aus ihrer Liaison mit Zeus, der erste Herrscher der Insel war.

    Sehenswert sind

        · das Regierungsgebäude Kapodistrias

        · die malerische Kapelle Aghios Nikolaos am Hafen

        · das Museum mit Zeugnissen aus der klassischen Antike

        · die Ruinen des Kriegsmarine-Hafens

        · das Kloster Aghios Nektarios mit seiner beeindruckenden Kirche

    Viele Badestrände in der näheren Umgebung sowie die Ortschaften Perdika, Souvala und Aghia Marina laden ein zu Badespass und Wanderungen.
  • agistri-paralia


    Schon der Name („Angelhaken“) besagt, wie die Insel die Besucher einfängt und fesselt. Das lichte Grün der Pinien und das tiefblaue Meer harmonieren aufs Schönste mit der Farbenpracht der üppigen Flora. Das Wasser ist klar und sauber, überall findet man Strände und eine Menge Aktivitäten. Angistri ist ein Paradies für Harpunenfischer.

  • Der erste, der einen Kanaldurchstich durch die Landenge, die die Peloponnes mit dem Festland verbindet, erwaegte, war Periander, im 7.Jhdt.v.Ch. Tyrann von Korinth. Dies war zu jener Zeit jedoch technisch ein Ding der Unmöglichkeit.

    Neue Pläne entstanden in der Römerzeit, unter Julius Caesar 44 v.Chr. und unter Caligula 37 n.Chr., wurden jedoch aus verschiedenen Gründen verworfen.

    Kaiser Nero verwendete diese Plaene als Grundlage für einen Beginn des Durchstichs 67 n.Chr., sowohl vom Saronischen Golf aus als auch vom Korinthischen. Tausende von Arbeitern waren beschäftigt, Nero selbst machte den ersten Stich mit einem goldenen Spaten.. Die Arbeit wurde nach 3,3km eingestellt, da Nero gezwungen war, nach Rom zurückzukehren. Nach seinem Tod wurde das Projekt aufgegeben.

    Im Jahre 1870 unterzeichnete die griechische Regierung einen Vertrag mit einem französischen Unternehmen zum endgültigen Durchstich des Kanals, die tatsächliche Arbeit begann allerdings erst 1882 Die Ingenieure beurteilten Neros Pläne als die effizientesten und wirtschaftlichsten und richteten das Projekt danach. Der Kanal war 1895 fertig.

    Mit 6300 m Länge, 24 m Breite und 8 m Wassertiefe erreicht der Durchstich an manchen Stellen eine Höhe von 80 m. 30 Minuten dauert die Durchfahrt mit unserem Schiff, während der man Gesteinsformationen aus Millionen von Jahren Erdgeschichte bestaunen kann.
  • hydra054

    Diese Insel, nur 36 Seemeilen von Tolo entfernt, hat sich ihren ganz ureigenen Rhythmus erhalten. Ihre Landschaft und Architektur stehen unter historischem Schutz; jeglicher Verkehr ist von der Insel verbannt, sogar Fahr- und Motorräder, Esel, Maultiere und Kleine Boote erledigen Transporte.

    Hydra ist das ideale Reiseziel für jeden Besucher. Das tiefblaue Meer kontrastiert beeindruckend mit der kargen Landschaft. Der Ort selbst liegt wie ein Amphitheater ansteigend über der lebendigen Hafenszenerie.

    Hydra war im 15.Jhdt. besiedelt worden von Flüchtlingen vor türkischer Verfolgung, der karge Boden brachte jedoch nur wenig Unterhalt. Die Bewohner wandten sich mehr und mehr der Seefahrt zu und die Insel beheimatete  die außerordentlichsten Fischer und Seeleute.

    Im Aufstand gegen die Türken 1821 steuerte Hydra 130 Kriegsschiffe bei, zwei Drittel der gesamten griechischen Flotte. Die Herrenhäuser der Seehelden spiegeln noch heute den Ruhm und Reichtum jener Zeit.

    Mit seiner einzigartigen Atmosphäre, seinen engen Gassen und steilen Stiegen, den historischen Gebäuden und dem malerischen Hafen bezaubert Hydra seine Besucher, zieht Künstler in seinen Bann und bot auch Hintergrund für zahlreiche Filmproduktionen.

    Sehenswert sind

        das Historische Museum mit Zeugnissen aus der Zeit der Revolution, unter anderem das Herz des Kapitäns Miaoulis und das Kreuz, welches er in die Schlacht trug
        die Akademie der Schönen Künste im Haus Tombasi
        die Handelsmarineschule, die erste in Griechenland gegründete, im Haus Sachtouri
        die Kanonen auf beiden Seiten der Hafeneinfahrt zur Abwehr gegen Piraten und türkische Invasoren
        Kathedrale und Kloster zur Panaghia am Hafen mit seinem marmornen Glockenturm
        die Kirche Aghios Konstantinos von Hydra, des Schutzpatrons von Hydra, erbaut auf den Ruinen seiner Wohnstätte
  • monemvasia


    Vor rund 2000 Jahren besiedelten Lakonier diesen 350m hohen Felsen vor der südöstlichen Spitze der Peloponnes. Jahrhunderte später war Monemvasia weithin bekannt als das „Gibraltar des Ostens“.

    Der Name Monemvasia bedeutet übersetzt „Ein einziger Zugang“, der Felsen ist nur über eine Brücke zu erreichen. Monemvasia ist geteilt in den hochgelegenen Festungsbereich, von dem heute nur die Ruinen zu sehen sind, und die ummauerte untere Stadt. Die Festung war im 6.Jhdt. zum Schutz vor den Sarazenen erbaut worden, im 10.Jhdt. wurde auch die untere Siedlung ummauert.

    1248 besetzte Wilhelm Villehardouin nach zweijähriger Belagerung, wurde jedoch 3 Jahre später von Johannes Palaeologos, demBischof von Nikaia, besiegt und musste Monemvasia, Mani und Mistras abgeben, um seiner Gefangennahme zu entgehen. Die Stadt blieb unter byzantinischer Herrschaft bis 1419 und war blühender Handelshafen und von kultureller Bedeutung.

    Spaziert man heute durch die engen Gassen von Monemvasia, fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt.

    Sehenswert sind

        · die imposante Festungsruine mit der historisch bedeutenden Kirche Aghia Sophia, mit einer phantastischen Aussicht

        · die restaurierte Altstadt mit ihren engen, winkeligen Gässchen

        · das Haus des Dichters Jannis Ritsos nahe dem Haupttor

        · die Kirche Jesus „Elkomenos“ und das Museum am Hauptplatz
  • ist eine der schönsten Inseln des Saronischen Golfes und zieht jeden Sommer viele Besucher an. Sie liegt an der Ostseite des Peloponnes und ist vom Festland durch eine schmale Meerenge getrennt, die sich gegen Westen weitet und die Bucht von Neorion bildet. Ein kleinerer Kanal teilt die Insel in zwei Teile, die größere Kalavria, ein etwa 400m hoher pinienbewaldeter Kalksteinhügel, und Sferia, vulkanischen Ursprungs, auf welcher der Ort selbst erbaut ist. Seine schneeweißen Häuser und prachtvollen Gärten und Pergolen werden überragt vom blaugetünchten Glockenturm auf dem höchsten Punkt. Von dort hat man eine herrliche Aussicht auf ganz Poros, den Hafen, und den imposanten Bergkamm des Troezen auf dem Festland. Vom Hafen blickt man über die Wasserstrasse  nach Galata auf jenen Ankerplatz, wo 1851 Kapitän Miaoulis die Fregatte Hellas blockierte, mit welcher Kapodistrias die russische Flotte anführen und seinen Rivalen aus Hydra ausstechen wollte.

    Folgt man der Uferstrasse, stößt man auf heute zu einer Marineschule umgebaute  Pulverkammern. Über dem Kanal im Westen liegt die „Russen-Bucht“,  im vorigen Jahrhundert eine Basisstation der russischen Flotte.

    Mit dem Taxi erreicht man den Poseidon-Tempel aus dem 6.Jhdt.v.Ch. und das Kloster „Lebensspendender Quell“.
  • spetses


    Diese Insel mit ihren dichten Pinienwäldern und kristallklaren Badebuchten hat eine nahezu magische Atmosphäre und der Ort mit seinem bezaubernden kospolitischen Charakter macht einen Abstecher zum Vergnügen

    In der wirtschaftlichen  Blüte zwischen dem 15.Jhdt. und 1821, dem Jahr des Aufstandes gegen die Türkenherrschaft 1821 erlangten die Händler und Seeleute großen Wohlstand.

    Spetses war die erste der Saronischen Inseln, die sich gegen die Türken erhob. Am 3.April 1821 schworen die Bewohner in der Kirche Aghios Nikolaos den legendären Eid „Freiheit oder Tod“ und schlossen sich dem Aufstand an. Dieser Eid steht noch heute in der Flagge von Spetses. Die Nationalheldin Laskarina Bouboulina übernahm nach dem Tode ihres Mannes persönlich das Kommando über die Schiffe der Insel. Am 8.September 1822 besiegten die vereinten Flotten von Spetses und Hydra unter Bouboulinas Kommando die türkische Flotte in einer erbitterten Seeschlacht. Jedes Jahr feiert Spetses das historische Ereignis mit Feuerwerk, Tanz und einer spektakulären Nachstellung jener Schlacht.

    Südlich von Spetses liegt die kleine Insel Spetsopoula, Privatbesitz der Reederfamilie Niarchos.

    Spetses ist außerdem bekannt für seine Spezialität „Fisch a la Spetsiota“ und eine Süßigkeit aus Mandeln, „Amigdalota“.

    Sehenswert sind

        das Herrenhaus eines der Revolutionsführer, Hatzijannis Mexis, das heute das Museum beherbergt
        das Haus der Bouboulina mit ihren persönlichen Gegenständen und Zeugnissen aus dem Aufstand
        das Kloster Aghios Nikolaos, in dem die Bevölkerung den Revolutions-Eid ablegte
        die Bootswerft im malerischen Alten Hafen, wo nach wie vor das traditionelle Fischerboot, das „Kaiki“, gebaut wird
        die zahlreichen, über die Insel verstreuten byzantinischen Kirchlein und Kapellen
        die reichgeschmückten Pferdekutschen, die Besucher zu allen Teilen der Insel bringen
        die mit Kieselmosaik gepflasterten Gassen und Plätze rund um den neuen Hafen, „Dapia“

    Boote legen von Dapia ab und bringen Besucher zu den Stränden Xilokeriza, Aghii Anargiri und Zogeria, aber auch im und rund um den Ort laden viele kleine Buchten mit Sand oder bunten Kieseln zu Badefreuden ein.